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Slow zieht die Karawane weiter….
Damit alle es mal näher oder weiter haben und wir neue Lokale und Gegenden kennen lernen.
Denn das Convivium ist flächenmäßig groß.
Da sind die Strecken manchmal wirklich weit.
Natürlich gibt es einen harten Kern, der alle Wege auf sich nimmt – und einige Wiederkehrer.
Wir wechseln schließlich auch ganz bewußt die Tage der ersten Monatswoche, damit jeder mal einen Versuch starten kann…
Aber es gibt vor allem immer wieder neue Gesichter, die den Stammtisch nutzen um uns (und die Slow Food Idee) kennen zu lernen.
Nachbarn, Neugierige, Slow Fooder und solche, die es werden wollen.
Die stoßen dann auf eine kleinere oder größere genussbegeisterte Menschengruppe –
unschwer zu erkennen an unserer Schnecke!
Und am neugierigen Blick auf den Nachbarteller.
Denn wenn wir uns auch beim nachbarlichen Naschen (zumindest meist) zurückhalten – schauen tuen wir immer, was der andere da gerade bekommen hat!
Wer also Lust hat, ist herzlich eingeladen, uns kennen zu lernen:
Mittwoch 7.3.2012 ab 19 Uhr, Alte Schule, Gröbenzell
Dienstag, 3.4.2012 ab 19 Uhr, Emmeringer Hof, St. Ottilien
Mittwoch, 2.5.2012 ab 19 Uhr, Gasthof zum Bären, Gauting
Erste!
Unglaubliche Dinge spielen sich im Discounter unsere Wahl ab.
Natürlich sind wir auf der Jagd nach Katzenfutter – denn an Wochenenden und Feiertagen droht häufig die letzte Dose – und mit hungrigen und entsprechend mies gelaunten Mitbewohnern, wird die freie Zeit zur Tortur.
Und da die drei nur bestimmte Sorten essen mögen, müssen wir immer für ausreichenden Nachschub sorgen…
Dabei kommen wir natürlich auch an all den anderen wohlplatzierten Kauf-Versuchungen vorbei.
Alles rund um kuschelige Betten füllt diesmal die Sonderverkaufsstrecke.
Brauchen wir nicht – haben wir schon.
Wobei – da fällt mir eine Microfaser-Kuscheldecke auf. Mit Ärmeln.
So dass man auch im Sitzen und beim Lesen nicht nur warme Beine, sondern auch ebensolche Arme haben kann…
Versteht mich bitte richtig: nicht für mich.
Bei uns ist die Zeit des Lesens gerade so knapp – siehe vorheriger Artikel “Raritäten” – dass man darin kaum auskühlen kann.
Eher einschlafen.
Wegen des enorm vernachlässigten Grund-Schlafbedürfnisses.
Aber für meinen Vater wäre eine solche Decke perfekt.
Der ist erstens ein sparsamer Mensch und heizt entsprechend zurückhaltend.
Zweitens Privatier mit enormen Zeitpolstern.
Und drittens eine Leseratte.
Eine leicht verfrorene noch dazu.
(Im Gegensatz zu den “unverfrorenen” Zeitgenossen, die wir ja vor allem in der Politik und der Wirtschaft finden können
Also schaue ich meine Mann an und frage, ob das nach seiner Meinung nicht auch genau das richtige Weihnachtsgeschenk für Opa sei?!
Zum Glück kennt er mich ja schon ein Weilchen und so schaut er nur amüsiert, lacht kurz und packt sie dann ein.
Die Decke.
Und damit das erste Weihnachtsgeschenk für 2012.
Also so früh bin selbst ich eher selten dran….
Unerwartete Mit-Denker
Nicht immer nur meckern.
Und daher nutze ich die Gelegenheit heute ganz bewußt, ein Lob auszusprechen:
für meine Backofen-Firma.
MANZ.
Den Ofen haben wir jetzt seit Januar und wir haben wirklich mehrere Jahre gehadert, ob wir so viel Geld für einen Backofen ausgeben wollen…
Doch unser persönlicher Backwahn hat schließlich gewonnen.
Und nun arbeiten wir seit Anfang des Jahres an der Optimierung unserer Rezepte.
Denn ihr wißt ja – neuer Ofen neues Glück!
Alle Zeit- und Gradangaben kommen auf den Prüfstand und wir lernen mit den beiden einzelnen Öfen gezielt zu arbeiten.
Da wir häufig Brot backen, sind wir da schon recht weit in unseren Versuchsreihen….
Und die regelmäßig ins Haus flatternden Prospekte des Herstellers wecken natürlich neue Gelüste.
Beim Baguette hapert es – anders als beim Chiabatta – am Knuspergrad.
So schön wird 2012
Und das ich in diesem Bereich leicht parteiisch bin, sollte niemanden stören.
Ich stehe schließlich zu meiner Vorliebe zum Park.
Die Fotos von Ingrid Stuckenberger, Detlef Reichert, Peter Kaun sen., Birgit Ostermeier, Marion Ratz, Toni Ismair und mir fangen die wilde Schönheit des Parks dreizehnmal sehr gekonnt ein. Finde ich!
Monopteros, Weiher, Brunnen, Figuren und Bäume zeigen sich mal wieder von ihrer schönsten (und manchmal auch ungewohnten) Seite.
Die Termine des kommenden Jahres sind natürlich auch gleich vermerkt – grün wie der Park – so verpasst man keine Matinee oder Führung mehr.
Der Kalender kostet 18.- Euro (Geld das dem Förderkreis Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V. und damit direkt dem Park zugute kommt) und ist in Dießen zu finden bei Schreibwaren Wagner, der Buchhandlung Oswald, in der Markthalle Dießen, am Dießener Viktualienmarkt, bei Krempels oder bei Peter Kaun sen. oder hier bei mir 08807-928162. Und auch in Schondorf kann man ihn heuer direkt kaufen – schaut doch einfach mal beim Schreibwaren Emmersberger rein….
Echte Lücken-Meister
Dabei sind Lücken wichtig.
Ohne sie wäre schließlich alles einheitlich und gleich gefüllt.
Wie langweilig.
Und besonders wichtig sind natürlich Wolkenlücken, wenn man einen Ausflug plant und im Oktober in die Berge will…
Als wir am Walchensee ankommen, ist der Herzogstand in dichte Nebelschwaden gehüllt.
Dabei ist es schon fast 12 und die Wettervorhersage hat was von “Frühnebel” erzählt, der sich dann auflösen soll.
Doch der ortsansässige Nebel hat anscheinend Wettervorhersage und/oder Wecker überhört
Er hängt dick und kalt am Hang und macht wenig Lust auf eine Fahrt nach oben.
Doch wir haben uns vorgenommen heute Berge zu erleben und werden jetzt nicht umdrehen.
Also rein in die Gondel und hoch in die Wolken…
Kühl und feucht ist es. Und recht einsam.
Letzteres finde ich nun gar nicht so schlimm
Und wir beschließen unsere Tagesplanung umzustellen:
also erst Einkehren und danach hoch auf den Gipfel…
Jeder Bergwanderer schüttelt da nur mit dem Kopf.
Unerhört!



