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So schön wird 2012
Und das ich in diesem Bereich leicht parteiisch bin, sollte niemanden stören.
Ich stehe schließlich zu meiner Vorliebe zum Park.
Die Fotos von Ingrid Stuckenberger, Detlef Reichert, Peter Kaun sen., Birgit Ostermeier, Marion Ratz, Toni Ismair und mir fangen die wilde Schönheit des Parks dreizehnmal sehr gekonnt ein. Finde ich!
Monopteros, Weiher, Brunnen, Figuren und Bäume zeigen sich mal wieder von ihrer schönsten (und manchmal auch ungewohnten) Seite.
Die Termine des kommenden Jahres sind natürlich auch gleich vermerkt – grün wie der Park – so verpasst man keine Matinee oder Führung mehr.
Der Kalender kostet 18.- Euro (Geld das dem Förderkreis Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V. und damit direkt dem Park zugute kommt) und ist in Dießen zu finden bei Schreibwaren Wagner, der Buchhandlung Oswald, in der Markthalle Dießen, am Dießener Viktualienmarkt, bei Krempels oder bei Peter Kaun sen. oder hier bei mir 08807-928162. Und auch in Schondorf kann man ihn heuer direkt kaufen – schaut doch einfach mal beim Schreibwaren Emmersberger rein….
Echte Lücken-Meister
Dabei sind Lücken wichtig.
Ohne sie wäre schließlich alles einheitlich und gleich gefüllt.
Wie langweilig.
Und besonders wichtig sind natürlich Wolkenlücken, wenn man einen Ausflug plant und im Oktober in die Berge will…
Als wir am Walchensee ankommen, ist der Herzogstand in dichte Nebelschwaden gehüllt.
Dabei ist es schon fast 12 und die Wettervorhersage hat was von “Frühnebel” erzählt, der sich dann auflösen soll.
Doch der ortsansässige Nebel hat anscheinend Wettervorhersage und/oder Wecker überhört
Er hängt dick und kalt am Hang und macht wenig Lust auf eine Fahrt nach oben.
Doch wir haben uns vorgenommen heute Berge zu erleben und werden jetzt nicht umdrehen.
Also rein in die Gondel und hoch in die Wolken…
Kühl und feucht ist es. Und recht einsam.
Letzteres finde ich nun gar nicht so schlimm
Und wir beschließen unsere Tagesplanung umzustellen:
also erst Einkehren und danach hoch auf den Gipfel…
Jeder Bergwanderer schüttelt da nur mit dem Kopf.
Unerhört!
Ein sandiges Quitsch-Vergnügen
Spargel-Hochzeit
Vielleicht heiraten deswegen auch so viele Menschen in diesem Monat?!
Und damit ist der Mai natürlich genau dem Produkt verschrieben, dass alle Slow Food Kriterien perfekt in sich vereint.
Denn Spargel kauft man – und zum Glück wirklich viele Menschen – saisonal und regional.
Dabei kann man nicht viel falsch machen…. aber natürlich vieles vielleicht doch etwas richtiger
Und so zog ein Grüppchen unseres Conviviums aus dem Fünfseenland auf Anregung von Hartwig los, um in Schrobenhausen – dem bayerischen Spargel-Mekka – mehr über diese außergewöhnliche Pflanze zu erfahren.
So schmeckt Hasenglück
Ganz egal, ob man Möhre, gelbe Rübe, Karotte, Wurzel oder Mohrrübe sagt – gemeint ist ein gesundes und wohlschmeckendes Gemüse, das es im Genussranking Deutschlands auf Platz 2 schafft.
Nach der Tomate.
Also stehen wir auf Farbe auf dem Tisch.
Und das ganzjährig – und mit gutem Slow-Gewissen.
Denn Möhren lassen sich hervorragend lagern – einmieten nennt man das.
Hat zum Glück wenig mit dem Immoblienmarkt zu tun – oder gerade mal gar nichts…
Die Karotten werden dazu in Kisten oder Gruben gelagert und mit Sand oder Erde bedeckt – so sind sie vor dem Austrocknen geschützt und können ohne Qualitätsverlust monatelang aufbewahrt werden.
Meine Oma hatte eine Kiste im Keller stehen. Da steckten die Möhren drin… macht aber heute wohl keiner mehr daheim. Selbst ich nicht.
Jetzt im – hoffentlich ganz nahen – Frühling, gibt es die neue Ernte.
Dann kauft man natürlich die jungen gelben Rüben mit Grün.
Aber die dünste ich nur in etwas Butter oder wir knabbern sie gleich pur weg.
Seltsamerweise kommen anscheinend alle Kinder auf die Idee den inneren Strang freizulegen und erst zum Schluß zu essen – das haben auch wir schon so gemacht und ich kann es bei meinem Sohn und seinen Freunden wieder beobachten. Dabei schmeckt das gar nicht besonders oder besser…
Bei Prinzenrollen-Keksen macht es ja noch Sinn ![]()
Aber bei Möhren?
Nothing for ungood
Die Menschen habe sich ja im Buch der Bücher schon mal ins rechte Licht gesetzt – universal gesehen.
Ich kann mich persönlich immer wieder über Ideen wie “macht euch die Erde untertan” aufregen.
Vor allem natürlich, weil einige Zeitgenossen dies wirklich ernst und auch gerne wörtlich nehmen.
Und zwar nicht im positiven Sinne wie: Besitz verpflichtet, also kümmern wir uns mal.
Nein, es geht doch eher nach dem ebenfalls biblischen Moto: nach uns die Sintflut.
Doch der Hut geht mir so richtig hoch, wenn wir diese selbstherrliche Allmacht auf das ganze Universum ausdehnen!
Wir bestimmen einfach alles.




