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Der Countdown läuft
Nicht mal mehr 100 Tage bis zum Anstoß der Fußball-WM in Südafrika und alles ist gerade Friede, Freude, Eierkuchen.
Südafrika straft alle Kritiker Lügen: Die Stadien sind fertig und der Flughafen glänzt. 100 Tage vor dem Beginn der WM ist das Land in Vorfreude. Nur der schleppende Ticketverkauf trübt die Laune.
Quelle: http://www.n24.de/
Tja, so eine Reise sprengt leider das Budget so manches emsigen Fußballfans.
Ab 3.000.- Euro aufwärts für ein einziges Vorrundenspiel – das verkraftet die Vater/Sohn Kasse wohl eher selten.
Und ich habe gerade in Fever Pitch gelernt, dass ein Fan ALLES tut und alles verzeiht, wenn er dafür seinen Verein beim Spiel live begleiten kann.
Egal wie sehr er dabei leiden muss, egal welche Strapazen er auf sich nehmen muss, egal was seine Frau dazu sagt….
Tulpenglück und Tulpenwahn
Ich habe das Gefühl, dem Winter zu entkommen, wenn ich die ersten quitsch-frischen Tulpen ins Haus hole.
Ja ja, eigentlich wartet man, bis die ersten auf den Blumenfeldern oder im Garten erblühen… aber der Winterfrust ist größer und so greife auch ich an der Supermarktkasse zu.
Gerne nehme ich kräftige Farben oder auch ausgefranste Blüten.
Und bestaune das wilde Wuchern in der Vase. Immer hinter her, hinter dem Lampenlicht
Doch wusstet ihr, dass der erste Börsenkrach auf das Konto dieses Frühblühers ging:
Im 17. Jahrhundert setzte in den Niederlanden ein Run auf diese neue Blumensorte aus dem Orient ein.
In der Zeit des großen “Tulpenfiebers” 1633 – 1637 wollten alle sie besitzen, ihr Wert stieg ins Unermeßliche und sie galt als begehrtes Anlageobjekt.
Nicht nur Händler und Kaufleute beteiligten sich an der Spekulationen. Manch bis dato vernünftige Bürger verschuldete sich bis über beide Ohren, um eine der begehrten Zwiebeln sein eigen nennen zu können.
Gehandelt wurde in Wirtshäusern – zunächst im Sommer, dann aber aufgrund der hohen Nachfrage auch im Winterhalbjahr, in der die Zwiebel im Boden liegt und daher über die Qualität nur spekuliert werden konnte.
Eine andere Sicht der Dinge
Als bekennender Nick Hornby-Fan, muss ich doch gestehen, dass ich mich der einzelnen Bücher nur langsam und nach und nach annehme.
Eigentlich völlig untypisch (Stieg Larssons Trilogie habe ich auf einen Schlag gekauft und direkt verschlungen).
Aber bei Hornby taste ich mich langsam vor.
Ich habe mit Slam begonnen und dann A long way down genommen.
Zwei sehr unterschiedliche Bücher, von denen aber jedes seinen speziellen Reiz hat:
In “Slam” beschreibt Hornby einen Teenager, der sich mit dem Poster seines Idols Tony Hawk austauscht.
Über Skaten.
Über Mädels.
Und wie man mit seiner schwangeren Freundin klar kommt…
Über alles, was einen Jugendlichen heutzutage beschäftigt. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, etwas mehr von der inneren Welt der Teenies zu verstehen.
Schon erstaunlich, Hornby ist ja noch älter als ich… wer weiß, vielleicht kennt er nur meine Welt und wir glauben jetzt beide, mehr über Teenager zu wissen.
Nichts gedeiht ohne Pflege…
…. und die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unsachgemäße Behandlung ihren Wert.”Über den Schackypark habe ich ja schon immer mal wieder berichtet (und werde es auch weiterhin tun) – manchmal in kulinarischen Zusammenhang, manchmal einfach aufgrund schöner Veranstaltungen.Peter Josef Lenné
(1789-1866)
Königl. Gartendirektor Potsdam
Diesmal geht es um die bevorstehenden Herbsttermine und das Buch “Heimat bewegt” (eine Schriftenreihe des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V) in dem unser Park eine hervorragende Rolle spielt – auch weil viele meiner Fotos den Rahmen des Buches bilden
.
Das macht mich natürlich stolz.
Es geht um 50 Beispiele ehrenamtlichen Engagements.
Alle zeichnen sich durch die Originalität der Idee und ihre Vorbildwirkung aus. Sie machen sicherlich Mut und regen hoffentlich noch mehr Menschen dazu an, Heimat zu spüren und selbst zu handeln.
Besonders gefallen haben mir diese Aktionen, die auch ganz ausführlich (jeweils eine A4 Doppelseite) mit zahlreichen Fotos beschrieben sind:
“Wo Franz Marc malte und zeichnete” – Kunst in der Staffelalm.
Hier hat Marc in der Zeit zwischen 1907-1910 einen Ochsenkopf sowie einen Hirsch mit Hirschkuh direkt auf die Innenwand gemalt. Da es dem Senner zu mühsam war, drumrum zu weißeln, verschwand die Malerei unter einem Kalkanstrich und wurde erst 1993 wieder ans Licht geholt.
Heinz vom Dach
Es soll ja Menschen geben, die sich Katzen aussuchen oder sogar kaufen. Passend zur Wohnungseinrichtung, Familiensituation und beruflichen Zukunft.
Wir gehören natürlich so gar nicht zu dieser Menschen-Gruppe – bei uns landen Katzen die keiner will und sie wählen sich uns aus – nicht umgekehrt. Inwieweit sie uns aussuchen (passend zur Jahreszeit, zur Wohngegend und dem sozialen Umfeld) kann ich nur erahnen…
Auf jeden Fall sind wir mal wieder gefunden worden:
Freitag, Ferienstart. Endlich Sonne, endlich frei.
Da hört mein Mann auf einmal ein klägliches Katzenweinen. Alamsituation in unserem Haus. Wir zählen sofort die eigenen Katzen durch (beide da und schlafen) und strömen dann in alle Himmelsrichtungen aus, um die Ursache zu finden.
Eine fremde Katze sitzt auf unserem Dach. Dem ersten Anschein nach recht jung und auf jeden Fall ziemlich verzweifelt.
Vorsichtige Entwarnung.
Rund ums Haus stehen genug Bäume – da kommen Katzen gut rauf und auch wieder runter.
Denkste!
Am nächsten Tag sitzt sie immer noch oben. Und weint.



