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Archiv für die Kategorie „Wein“

Sommelierschwemme

Vom Wein über Wasser immer weiter - braucht jeder Geschmack einen Fachmann?!

Vom Wein über Wasser immer weiter - braucht jeder Geschmack einen Fachmann?!

Die Bewunderung und Anerkennung für Menschen, die wissen was sie tun, ist in meinen Augen absolut begründet.
Doch wissen was man tut und wissen was man schmeckt sind zwei paar Schuh. Oder auch nicht?!

Die Zahl der Menschen mit Sommelier-Titel steigt. Und das nicht, weil plötzlich so viele etwas von Wein verstehen. Nein. Die Betätigungsbereiche der Sommeliers weiten sich aus.
Weg vom Wein, ja sogar weg von den Getränken, hin zu allen Bereichen, die zur Nahrung gehören.

Dabei ist ein Sommelier ja eigentlich ein Mundschenk. Jedenfalls so die Übersetzung aus dem Französischen. Sommeliére ist das weibliche Pendant (auch so ein schönes französisches Fremdwort :-) )

An Wasser-Sommeliers habe ich mich schnell gewöhnt – sicherlich auch, weil die Wein-Sommeliers (im Deutschen eigentlich Weinkellner – aber wie klingt das denn?) die Bedeutung des Wein begleitenden Wassers schon lange im Auge haben und meine Vorliebe für Sprudel mit Achselzucken dulden. Da bin ich einfach beratungsresistent.

Als gut trainierte Wasserkonsumentin, ist mir natürlich auch schon immer wieder die geschmackliche Vielfalt der unterschiedlichen Wässerchen aufgefallen. Daher finde ich diesen Bereich für einen Mundschenk sehr nachvollziehbar…
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Doch etwas mehr als Bier und Brezen…

Unsere Slow Food Schnecke war natürlich mit dabei....

Unsere Slow Food Schnecke war natürlich mit dabei....

Was soll man jemandem schenken, der einen italienischen Feinkostladen eröffnet?

Blumen?
Ein Buch?
Bayerische Schmankerl?

Na ja… wir haben ein Weilchen überlegt und sind dann auf die Idee verfallen, Andrea einen Tag am Ammersee zu schenken. Mit Dampferfahrt, Livemusik und Picknick im Biergarten der Alten Villa in Utting.

Natürlich war alles generalstabsmäßig geplant:

Kann ja keiner ahnen, das dieser Samstag der einzige im Sommer ist, an dem die S-Bahnen nicht so wirklich bis Herrsching fahren wollen… aber Andrea war pünktlich da.
Und Susanne, Marti, Janick und ich haben sie mit einem eisgekühlten Glas Fraenzi Rosé und fluffigen Käsestangen in Empfang genommen.

Dann ging es mit dem Schaufelraddampfer Diessen über den See nach Utting und zu Fuß zum Biergarten der Alten Villa. Auf dem kurzen Stück wurde unsere Slow Food Schnecke immer wieder entdeckt und bewundert… darum soll sie ja auch immer mit.

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La dolce vita – schön langsam

Slow Catering zur Eröffnung des Diessener Gewerkhauses (Foto: Elke Robert)

Slow Catering zur Eröffnung des Diessener Gewerkhauses (Foto: Elke Robert)


Köstlichkeiten a la Slow Food, Lieder von Tom Waits im Wechsel mit Livemusik, Sommer-Sonne und ein lebendiges, farbenfrohes Gewerkhaus – so kann das süße Leben am Ammersee sein.

Viele waren gekommen, um sich die neuen Werkstätten alten Handwerks in Dießens ehemaligem K7 (jetzt Gewerkhaus) mal genauer anzuschauen, mit den Handwerkern zu plaudern und viele außergewöhnlichen Inspirationen mitzunehmen.

Im Garten vorm Haus trafen sie auf unsere Slow Food Gruppe aus dem Fünfseenland, die hier gekonnt die Slow-Art des Caterings vormachten.

Der weiße Spargel wurde direkt am Tisch gebraten und mit Rucola, BärlauchpestoSchnecken und Aceto serviert (das Spargel-Rezept, ist hier im Blog zu finden…die BärlauchSchnecken in Andreas Kräuter & Blüten Blog).

Unsere Rosen-Carmen verführte mit dreierlei Bruscetta mit hausgemachten Saucen und erfrischendem Rosen-Lassi.

Susanne hat mit Rosinenschnecken und Rhabarber-Beeren-Trifle Kinder und Eltern den Nachmittag versüßt.

Alle Speisen aus regionalen Zutaten liebevoll und frisch zubereitet, ohne irgendwelche “E”s, Farben oder Geschmacksverstärker… dafür mit essbaren Blüten geschmückt und charmant dargeboten und selbstverständlich stilvoll auf Porzellan mit “richtigem Besteck” serviert.

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Spargel feat. Sardellen

Eine außergewöhnliche Kombination

Eine außergewöhnliche Kombination

Reste beim Spargel-Essen?!

Ja – das soll es manchmal geben… aber nicht oft :-)

Und so koche ich schon mal extra Spargel, um meinem Schatz eines seiner Lieblingsgerichte zu machen: Spargel mit Sardellen.

Dazu schneide ich den gekochten Spargel in Stücke und lege diese in eine feuerfeste Form. Dann nehme ich Sardellenfilets (Anchovis) und verteile diese auf dem Spargel.
Sie sind recht salzig und es reichen einige Stückchen… je nachdem, wie gerne man Anchovis mag.

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Kleines Käse-Einmaleins

Preisgünstig und schmackhaft - mein Obatzda

Preisgünstig und schmackhaft - mein Obatzda

Ach ja, wenn ein Nordlicht eine Süddeutsche Spezialität bereitet, kann so manches daneben gehen… oder auch nicht :-)

So hat meine Version des Obatzten, Obatzdan, Gerupften, Obazdan oder sogar auch O`batzten (da man sich hier in der Rechtschreibung nicht einigen kann, verwende ich einfach frei nach Schnauze, was mir gerade so in den Sinn kommt), doch so manchen überzeugt – was mich natürlich tierisch freut.

Allerdings warne ich gleich: sie ist weder diätgeignet, noch für Singles zu bewältigen (oder auch nur herzustellen) – da braucht es schon ein paar Freunde und Mitgenießer am Tisch:

1 Camembert (reif und ganz sicher nicht light)
1 roter Camembert, Romadour oder Rotschmierkäse (dito)
1 Frischkäse
1 Mascarpone
2 EL Butter
2 EL Bier – ich nehme meist Helles
Kümmel, Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 Frühlingszwiebeln mit Grün

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