Crying in the rain

Mehr als ein modisches Accessoir
Mehr als ein modisches Accessoir
Oh Gott – es regnet!

Nicht, dass es mich nicht freut, weniger zu gießen, aber Regen hat in unserer Familien seit etwa zwei Jahren eine ganz andere und neue Bedeutung erhalten: Regen bedeutet Frustration und Stress. Für meinen Mann. Und damit natürlich irgendwie auch für uns…

Denn er steht jeden Morgen von 7:30 bis 8 Uhr vor der Carl-Orff-Grundschule und hilft den Kindern diese heil zu erreichen. Er macht dies ehrenamtlich und ausgesprochen gern.

Als er anfing, gab es keinen Schulweghelfer und so sah sich der Elternbeirat in der Verpflichtung wenigstens in den ersten Wochen des neuen Schuljahres Präsenz zu zeigen.

Doch als die Schüler nach einiger Zeit bange fragten, ob Guido denn auch Montag noch da sei, überlegte er nicht lange… da sie ihn brauchen, steht er seither jeden Morgen oben am Zebrastreifen.

Auch wenn es regnet.

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Die Zeitdiebe sind unter uns

Sie klauen uns unsere Zeit
Sie klauen uns unsere Zeit
Es ist ein Grausen.

Was nimmt man sich nicht alles vor, wenn man ein Kind bekommt. Vieles wird man besser machen – schließlich ist das Kind ja erwünscht und wir so gut darauf vorbereitet.

Das das eine Illusion ist, lernt man dann sehr schnell (und schmerzhaft) – aber das Wohl des Kindes und die Harmonie in der Familie stehen an erster Stelle. Und Eltern lernen zum Glück dazu. Kinder wissen von alleine wie es läuft 🙂

Es kommt der Kindergarten und damit erstmals ein erhöhter Einfluss von außen auf das junge Familienpflänzchen… aber das schweißt zusammen und man hat das Gefühl, das Probleme nicht unlösbar sind. Die Pflanze wächst.

Doch dann der Schritt in die Schule. Nicht irgendeine – nein: eine bayerische. Und uns Zugereisten wird klar – es ist was faul im Staate…

Ab der ersten Klasse gibt es Förderunterricht und spätestens in der zweiten haben einige Schüler NACHHILFE!

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