Archiv für die Kategorie „Schacky-Park“
Sch(n)acky-Park – ein kleiner Rückblick
Die Wellbrüder haben den Dießener Landschaftspark am Sonntag kurzerhand mal umgetauft … denn die Mücken (Schnaken) sind in ihren Augen die wahren Besitzer. Und sollten somit natürlich auch Namensgeber des Parkes sein…
Keiner kann den kleinen Blutsaugern hier entwischen. Immer und überall lauern sie in Rudeln und stürzen sich von allen Seiten auf ahnungslose Gäste.
(Also, ob das nun die bayerische Art der Gastfreundschaft ist, kann ich nicht beurteilen. Ich bin da schon leicht irritiert
)
Aber es war ja vielleicht auch nur eine Well´sche Theorie).
Sommer, Sonne, Schacky-Park
Die Mischung macht´s.
Der Schacky-Park zeichnet sich durch eine gelungene Kombination von üppigem Grün und Kunstein-Grau, durch romantischen Verfall und gezielten Wideraufbau sowie die Weite der Fläche und die Details der Brunnen und Skulpturen aus.
Auch das Programm, das den Sommer 2010 zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird, setzt auf Vielfalt und hat für jeden ein besonderes Erlebnis parat:
bayerisch, gefällig, bissig, wortreich, tanzbar, schwungvoll, weltoffen, traditionell und modern – keine Widersprüche sondern wichtige Bestandteile des Gesamtprojekts.
365 Tage Schacky-Park
…der Kalender 2010 ist im Druck und wir freuen uns, dass wir auch im nächsten Jahr ein Stückchen der Schönheit des Parks zu seinen Fans bringen können.
Diesmal haben wir eine noch breitere Vielfalt von Motiven und die Fotos stammen von Peter Kaun sen., Ingrid Stuckenberger, Detlef Reichert, Tobias Schürer und mir.
Danke an alle, die uns ihre tollen Aufnahmen kostenlos überlassen haben. Wer schauen möchte, was rausgekommen ist, findet die Seiten des Kalenders auf der Homepage des Vereins…
Der Erlös des Verkaufs – der jetzt und hier mit der Reservierungsmöglichkeit startet – kommt dem Park zu gute.
Übrigens ist der Kalender auch ein tolles Weihnachtsgeschenk
Geschichte zum Anfassen
Der Tag des offenen Denkmals sensibilisiert Menschen für die Bedeutung unseres kulturellen Erbes und weckt Interesse für die Belange der Denkmalpflege. Jedes Jahr Anfang September. Deutschlandweit. Und auch in Dießen am Ammersee.
Seit 2005 ist auch der Schackypark zu diesem Anlass ganztägig geöffnet.
2006 zogen mehrere lebendige Werkstätten über 700 Besucher in den Park
* Neugierde: Frigga Dettmer veranschaulichte Lage und Namensgebung dieses Platzes und bot Informationen zum früheren Aussehen.
* Wegekreuz mit Rondell und Brunnen: Prof. Dietrich Klemm und Detlef Reichert demonstrierten die Arbeiten zur Freilegung und Sicherung der Wege und Brunnenanlagen.
* Apfelspalier: Peter Kaun sen. erläuterte Planung, Pflanzung, Instandsetzung und Pflege des alten Apfelspaliers oberhalb der Villa Diana. Er gab zudem Tipps rund um Obstbaumpflege
* Ententeich und Entenhaus: Andreas Weinzierl veranschaulichte die Aufräumarbeiten rund um den Ententeich.
Nichts gedeiht ohne Pflege…
…. und die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unsachgemäße Behandlung ihren Wert.”Über den Schackypark habe ich ja schon immer mal wieder berichtet (und werde es auch weiterhin tun) – manchmal in kulinarischen Zusammenhang, manchmal einfach aufgrund schöner Veranstaltungen.Peter Josef Lenné
(1789-1866)
Königl. Gartendirektor Potsdam
Diesmal geht es um die bevorstehenden Herbsttermine und das Buch “Heimat bewegt” (eine Schriftenreihe des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V) in dem unser Park eine hervorragende Rolle spielt – auch weil viele meiner Fotos den Rahmen des Buches bilden
.
Das macht mich natürlich stolz.
Es geht um 50 Beispiele ehrenamtlichen Engagements.
Alle zeichnen sich durch die Originalität der Idee und ihre Vorbildwirkung aus. Sie machen sicherlich Mut und regen hoffentlich noch mehr Menschen dazu an, Heimat zu spüren und selbst zu handeln.
Besonders gefallen haben mir diese Aktionen, die auch ganz ausführlich (jeweils eine A4 Doppelseite) mit zahlreichen Fotos beschrieben sind:
“Wo Franz Marc malte und zeichnete” – Kunst in der Staffelalm.
Hier hat Marc in der Zeit zwischen 1907-1910 einen Ochsenkopf sowie einen Hirsch mit Hirschkuh direkt auf die Innenwand gemalt. Da es dem Senner zu mühsam war, drumrum zu weißeln, verschwand die Malerei unter einem Kalkanstrich und wurde erst 1993 wieder ans Licht geholt.



