Archiv für die Kategorie „Fundstücke“
Die Schönheit des Regens
Damit ihr seht, dass nicht alles grau in grau ist….
Katzenähnliche Mitbewohner
Dr. Dolittle hat viel Geld mit der zur Schaustellung des überaus seltenen “Stoßmich-Ziehdich” verdient. Er hat seine desolaten Finanzen mit Hilfe des lamaähnlichen Tieres sogar vollständige sanieren können.
Steht jedenfalls so geschrieben.
Wir haben im Tierheim von Garmisch vor etwas über zwei Jahren ebenfalls durchaus einzigartige Tiere entdeckt und auch gleich mit nach Hause genommen. Da sie wie Katzen aussehen, dachten wir uns zunächst nichts dabei.
Nach Katzenmanie lebten sie auch die erste Zeit unter unserem Bett und ließen sich kaum blicken…
Doch im Laufe der Zeit und mit zunehmender Vertrautheit, kamen wir ihnen auf die Schliche:
eines ist ein echtes “Streichelmich-Beißdich”!
Dabei ist es durchaus zutraulich, ja gar anhänglich und auch wirklich so weich wie auf dem Foto zu erahnen.
Doch je nach Tagesform entpuppt es sich als kampferprobte Vernusfalle und die Hand, die eben noch ein Schnurren verursachte, wird nach allen Regeln der Kunst zerfetzt.
Jetzt könnte man mit Recht darauf hinweisen, dass wir ja erwachsene Menschen sind und eigentlich lernfähig sein sollten. Stimmt natürlich.
Aber irgendwie variiert es seine Lockmanöver doch sehr geschickt und schaukelt uns über längere Zeit in Sicherheit.
Auch hat es einen ganz zauberhaften kleinen Katzenkopf und einen sooo weichen Bauch, dass man schwerlich widerstehen kann.
Und diese goldenen Hinterfüße… einfach entzückend.
Da nimmt man eine kaputte Hand doch immer wieder in Kauf.
Als echter Forscher eh. Alles für die Wissenschaft.
Seine Schwester ist übrigens mit großer Wahrscheinlichkeit ein “Streichelmich-Haudich”.
Also nicht ganz so selten, aber genauso süß!
Und wie man nun Geld mit diesen seltenen Tieren verdienen kann, interessiert uns eigentlich gar nicht.
Rote Karte für deutsche Johannisbeeren

Zum Glück habe ich eigene Johannisbeeren im Garten - und da ist maximal ein Spinnennetz oder Regentropfen dran
So zum Beispiel gerade nach allerlei Beeren für Marmeladen, Gelees und Chutneys.
Oder auch den diesjährigen Rumtopf…
Sehen ja auch super aus, wenn die Früchte einen aus ihren Schälchen leuchtendrot anlachen… da mag man gleich probieren und überlegt schon, wie man diese Pracht für die kältere Jahreszeit bewahren kann.
Aber zu früh gefreut!
Greenpeace hat bei den größten Supermarktketten Himbeeren und Johannisbeeren gekauft und untersuchen lassen – das Ergebnis sind zwei Anzeigen und eine aktuelle Warnung vor heimischen Johannisbeeren:
Laboranalysen von Beeren-Proben aus vier großen deutschen Handelsketten belegen Cocktails von bis zu neun verschiedenen Pestiziden. Deren Wirkung kann als gesundheitsgefährdend eingestuft werden.
Den Verkauf von Johannisbeeren mit Rückständen nicht zugelassener Spritzmittel bei Edeka und Tengelmann hat Greenpeace bei den zuständigen Lebensmittelüberwachungsämtern angezeigt.Quelle: www.greenpeace.de
Prêt-à-porter am Ammersee
Mode unterliegt den seltsamsten Faktoren:
Alter, Geschlecht, Anlass, Nationalität, Geldbeutel, Religion, Erziehung, Farbenblindheit – um mal nur einige auf zu zählen.
Als weibliches Wesen bin ich ja natürlich immer modisch ON TOP
Ich kann euch sagen, wo der Hammer hängt – oder die Jacke…
Cut outs, High Heels mit transparentem Absatz, die Rückkehr der 1990er sowie große, grafische Muster und Dessins – tja, an so was glauben Designer.
Hier in Bayern sind andere Trends auszumachen: die Burka kommt!
Der Warnungs-Wahn
Habt ihr schon gehört – der Deutsche Wetterdienst hat eine “Hitzewarnung” ausgegeben.
Klar – ist ja auch erst Juni.
Da sollte (trotz globaler Erderwärmung) das Thermometer in Deutschland nicht einfach so klettern.
Und natürlich schon gar nicht die 30 Grad Linie unaufgefordert überschreiten – wo kommen wir denn da hin?!
Wir sind ja nicht in…. tja, wo regt sich eigentlich heutzutage keiner über so was auf – Brasilien? Südafrika? Dubai?
Keine Ahnung?!
Irgendwie haben die Warnungen speziell in unserem Land aber in den letzten Jahren inflationär zugenommen.
Unwetterwarnung, Kältewarnung, Schneewarnung, Küstenwarnung, UV-Warnung, Regenwarnung – was kommt da als nächstes?
Vielleicht eine Dunkelwarnung?
Ich habe nämlich beobachtet, dass gegen 21 Uhr draußen plötzlich kein Licht mehr ist.
Richtig dunkel ist es dann.
Nicht immer – aber immer mal wieder.
Eine absolute Unverschämtheit ist das!
Und ich dachte, wir leben in einem ordentlichen Land…


