Fundstücke
Mauser oder Metamorphose
Und wir sind stolz wie Oskar.
Denn von einer unterkühlten, überfüllten Trödelhalle, hat er sich zu einem charmanten kleinen Laden mit Wühlgefühl gemausert.
Oder eben doch etwas mehr als gemausert… aber da will mir kein Verb zu über den Weg laufen.
Der Moosblogger- Hannes hat es wieder mal als erster geschafft.
Erster Kunde, erster Käufer, erster Blogger
Und er hat sich liebevoll der Etymologie des Firmennamens angenommen… Respekt!
Ich war leider anderweitig beschäftigt und kann euch daher nur einen kurzen virtuellen Blick in den neuen Laden ermöglichen.
Und alle herzlich einladen, sich selbst ein Bild zu machen, ob es jetzt nur eine Mauser oder doch eine Metamorphose ist:
Krempels
am Rathauseck
Prinz-Ludwig-Straße 2
86911 Dießen
Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 und 15 bis 18 Uhr
Samstags von 10 bis 14 Uhr
Wir freuen uns und sagen allen ein herzliches DANKE!
On top
Ich hatte mir natürlich schon Sorgen gemacht, wie die Dießener Kreuzung nun mit geköpftem Maibaum wirkt.
Denn der musste mal wieder vor der Zeit (5 Jahre standen die Stangen früher – ohne Überprüfung) weg.
2009 wurde er erst aufgestellt und muss nach neuen Kriterien alljährlich seine Standfestigkeit beweisen.
Eine Schwachstelle an der Spitze ist nun Schuld, dass wir erst 2013 wieder einen Maibaum zwischen Mühlstraße und Fischerei bewundern können.
Aber da scheinen andere gleich einen Schritt weiter zu sein, denn gestern fiel der Baum – und heute schmückt den Stumpf bereits ein Brett.
Schnittig, sportlich und gar nicht so unelegant.
Mal schauen, wie und wann man den ersten Wagemutigen darauf reiten sehen wird…
Ich bin ja eher nicht so die sportliche Abteilung.
Daher werde ich es garantiert nicht ausprobieren sondern höchstens dokumentieren.
Der schnelle Advent
Und zarten Gesten.
Leider rasen wir alle durch unser Leben und diese Zeit, so dass manch Wunderlein leichtfertig überrannt wird.
Und manche Geste unbeachtet bleibt.
Doch ich passe auf!
Und habe in diesem Jahr ein 15-Minuten-Adventstütchen zuerkannt bekommen.
Liebevoll von Hand zu Hand weitergereicht, kam mein Sohn mit der kleinen grünen Tüte strahlend bei mir an.
“Für dich” – sein knapper Kommentar.
Und ich weiß auch gleich von wem…
In der selbstgebastelten Hülle stecken ein Teelicht auf güldenem Untersatz, je ein Schoko-Lebkuchen Herz und Stern, ein Teebeutel “Wintertraum Apfel Zimt” und die Geschichte der Weihnachtsmaus.
Auch eine kleine Anleitung ist dabei:
Weihnachtstee zubereiten
Kerze anzünden
Geschichte lesen
Tee und Lebkuchen genießen
Genau das mache ich!
Und freue mich, dass es Menschen gibt, die an andere denken.
Auch an mich.
Danke dir!
Melone für alle!
Stress – dieser Begriff ist ja eigentlich ein Modewort – allerdings ist es eines, das die Zeit überdauert.
Also ein “modischer Evergreen”
Ursprünglich stammt es aus der Physik (und aus der industriellen Fertigung) und beschreibt den Druck, der auf einem Material lastet.
Physische BE-lastung also.
Genau dieses Belastungsbild scheint dann der Vater der Stressforschung Hans Selye so passend gefunden zu haben, dass er seinen Forschungsbereich danach benannte und anschließend selbst sagte, er habe allen Sprachen ein neues Wort gegeben – “Stress” eben.
Na ja – gibt Schlimmeres….
Und wie viel Stress er sich bei der Namens-Suche gemacht hat, ist schließlich gar nicht überliefert.
Die Franzosen nun – also genau die Landsleute denen nachgesagt wird, dass ihnen Essen und Genuss wichtiger sind als vieles andere – die haben rausgefunden, das der Verzehr von Melone gegen Stress hilft. Also gegen unseren Stress – nicht gegen den der Industrie.
Eigentlich ja eh klar…
Weder das gleiche noch das selbe…..
Als ich so in einem meiner Lieblings-Food-Blogs stöbere, stolpere ich über Roberts Bericht zum Bloggertreffen in Würzburg.
Es sollen bis zu 40 dieser edlen Vertreter des Blogsports vor Ort gewesen sein.
Mist – habe ich verpasst.
Aber – er hat natürlich viele Fotos und kleine Amuse-Gueule eingestellt, so dass ich nicht lange traurig bin….
Richtig amüsant wird es aber, als ich mir die Liste und die dahinter befindlichen Berichte von 22 fleißigen Teilnehmer betrachte.
Vergleicht einfach mal das (bei vielen vorhandene (und immer ganz bestimmt liebevollst geschossene) Foto der Feigen-Ziegenkäse-Crostini)
Da kann man ganz deutlich sehen, wie unsinnig Rezepte eigentlich sein müssen…
Denn jeder hat einen etwas anderen Blickwinkel, das Licht spielt bei manchen verrückt, die Tücken der Kamera kommen dazu und natürlich auch die persönliche Gewichtung des Fotos und des Essens.




