Mein neues Buch

Tiere-und-Nutzpflanzen-aus-alter-Zeit---Anne-Webert

Ich freue mich, wenn ihr das Buch direkt bei uns kauft:
info@anne-art.com
Und wer über Amazon kauft, schaut nach dem Verkäufer Ammersee-Buch ;-)

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Fundstücke

Ein Schlotterapfel am Ammersee


Wer sich schon mit meinem neuen Buch (mein Gott bin ich stolz ;-) – aber keine Panik, das wird auch irgendwann wieder normale Formen annehmen…) wer also bereits in meinem Buch gelesen hat, erkennt diesen Gesellen vielleicht:

Der Apfel fällt einfach schon durch Form und Größe auf - dagegen wirken andere Äpfel mini...

Der Apfel fällt einfach schon durch Form und Größe auf – dagegen wirken andere Äpfel mini…

ein Finkenwerder Herbstprinz.

Aber nicht irgendeiner.

Gefunden hier vor Ort – im Naturkostladen in Dießen.
Ein Apfel aus dem Alten Land mit folgender Geschichte:
Ein Kunde sei in ihren Laden gekommen, erzählte die Besitzerin, hätte den großen Apfel gesehen und seinen Namen gelesen. Das sei doch der Apfel aus dem neuen Buch, meinte er. Und kaufte gleich eine Handvoll.

Na – versteht ihr nun, warum ich mich so freue?!

Jedenfalls habe ich auch Herbstprinzen mitgenommen. Die haben nun den ganzen Winter überstanden (ich weiß natürlich nicht unter welchen äußeren Bedingungen – bei Bio hoffe ich natürlich nur das Beste). Aber dafür war diese alte Sorte schließlich früher so begehrt – dass man auch im Frühjahr noch einen richtigen, aromatischen Apfel hatte, ohne ihn im Herbst durch Einkochen oder Einlegen konservieren zu müssen.

Der Herbstprinz ist süß-sauer und natürlich etwas mürbe (mehlig sage ich nicht mehr, seit Eckart Brandt mir den Zusammenhang erklärt hat). Mein Sohn fand ihn trotzdem gut. Das will was heißen!

Kein Hütchenspiel sondern Apfelvergleich. Ratet mal, wo der Prinz steht.

Kein Hütchenspiel sondern Apfelvergleich. Ratet mal, wo der Prinz steht.

Meine eigenen Äpfel (keine alte Sorte – den Baum haben wir vor 10 Jahren gepflanzt, als ich in diesem Bereich noch nicht so firm war. Ist aber ein super Apfel, der bei uns nun den Winter in der Garage mit leichten Frostattacken auch sehr gut überstanden hat) sind wirklich deutlich kleiner und noch schrumpeliger. Geschmacklich etwas weniger sauer, aber dafür auch etwas weicher. Die isst mein Sohn jetzt nicht mehr.

Doch für einen Apfelkuchen, Saft oder auch wenn ich einen Salat mache, sind sie perfekt. Und das Schöne ist – ich weiß, dass ihnen (bis auf die Kälte) nichts zugestoßen ist und wo sie herkommen.

Die Kerne sind nicht klein - das Gehäuse ist groß

Die Kerne sind nicht klein – das Gehäuse ist groß

Und für alle, die es noch nicht wissen – den Spitznamen „Schlotterapfel“ verdankt der Finkenwerder Herbstprinz dem klappernden Geräusch der aneinanderschlagenden Kerne in ihren Gehäusen, zumindest bei den großen und voll ausgereiften Exemplaren. Die Prinzen die ich gekauft habe klappern leider nicht – die Kerne sind nicht ganz gelöst – genug Platz hätten sie.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob die Bioladenfrau mir nächstes Mal erzählt, dass nun alle Kunden den Schütteltest machen. Wie bei den Überraschungseiern…

Mauser oder Metamorphose

Die Vor-Denkerhaus-Denker waren vor allen anderen da

Der neue Krempels hat sich nun endlich allen alten und neuen Fans gezeigt.
Und wir sind stolz wie Oskar.

Denn von einer unterkühlten, überfüllten Trödelhalle, hat er sich zu einem charmanten kleinen Laden mit Wühlgefühl gemausert.
Oder eben doch etwas mehr als gemausert… aber da will mir kein Verb zu über den Weg laufen.

Der Moosblogger- Hannes hat es wieder mal als erster geschafft.
Erster Kunde, erster Käufer, erster Blogger ;-)

Und er hat sich liebevoll der Etymologie des Firmennamens angenommen… Respekt!

Ich war leider anderweitig beschäftigt und kann euch daher nur einen kurzen virtuellen Blick in den neuen Laden ermöglichen.

Und alle herzlich einladen, sich selbst ein Bild zu machen, ob es jetzt nur eine Mauser oder doch eine Metamorphose ist:

Krempels
am Rathauseck
Prinz-Ludwig-Straße 2
86911 Dießen

Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 und 15 bis 18 Uhr
Samstags von 10 bis 14 Uhr

Wir freuen uns und sagen allen ein herzliches DANKE!

On top

Sieht doch schnittig aus...

Das zählt doch bestimmt zum Bereich “Laptop und Lederhosen”….

Ich hatte mir natürlich schon Sorgen gemacht, wie die Dießener Kreuzung nun mit geköpftem Maibaum wirkt.

Denn der musste mal wieder vor der Zeit (5 Jahre standen die Stangen früher – ohne Überprüfung) weg.
2009 wurde er erst aufgestellt und muss nach neuen Kriterien alljährlich seine Standfestigkeit beweisen.
Eine Schwachstelle an der Spitze ist nun Schuld, dass wir erst 2013 wieder einen Maibaum zwischen Mühlstraße und Fischerei bewundern können.

Aber da scheinen andere gleich einen Schritt weiter zu sein, denn gestern fiel der Baum – und heute schmückt den Stumpf bereits ein Brett.
Schnittig, sportlich und gar nicht so unelegant.

Mal schauen, wie und wann man den ersten Wagemutigen darauf reiten sehen wird…

Ich bin ja eher nicht so die sportliche Abteilung.
Daher werde ich es garantiert nicht ausprobieren sondern höchstens dokumentieren.

Der schnelle Advent

Frohe Weihnachten und eine schöne Zeit!

Das Besondere an dieser – so gar nicht staden Zeit – sind die kleinen Wunder.
Und zarten Gesten.

Leider rasen wir alle durch unser Leben und diese Zeit, so dass manch Wunderlein leichtfertig überrannt wird.
Und manche Geste unbeachtet bleibt.

Doch ich passe auf!

Und habe in diesem Jahr ein 15-Minuten-Adventstütchen zuerkannt bekommen.

Liebevoll von Hand zu Hand weitergereicht, kam mein Sohn mit der kleinen grünen Tüte strahlend bei mir an.
“Für dich” – sein knapper Kommentar.
Und ich weiß auch gleich von wem…

In der selbstgebastelten Hülle stecken ein Teelicht auf güldenem Untersatz, je ein Schoko-Lebkuchen Herz und Stern, ein Teebeutel “Wintertraum Apfel Zimt” und die Geschichte der Weihnachtsmaus.

Auch eine kleine Anleitung ist dabei:

Weihnachtstee zubereiten
Kerze anzünden
Geschichte lesen
Tee und Lebkuchen genießen

Genau das mache ich!
Und freue mich, dass es Menschen gibt, die an andere denken.
Auch an mich.

Danke dir!

Melone für alle!

Melone ist Melone ist Melone

Melone ist Melone ist Melone

Stress – dieser Begriff ist ja eigentlich ein Modewort – allerdings ist es eines, das die Zeit überdauert.
Also ein “modischer Evergreen” ;-)

Ursprünglich stammt es aus der Physik (und aus der industriellen Fertigung) und beschreibt den Druck, der auf einem Material lastet.
Physische BE-lastung also.

Genau dieses Belastungsbild scheint dann der Vater der Stressforschung Hans Selye so passend gefunden zu haben, dass er seinen Forschungsbereich danach benannte und anschließend selbst sagte, er habe allen Sprachen ein neues Wort gegeben – “Stress” eben.

Na ja – gibt Schlimmeres….
Und wie viel Stress er sich bei der Namens-Suche gemacht hat, ist schließlich gar nicht überliefert.

Die Franzosen nun – also genau die Landsleute denen nachgesagt wird, dass ihnen Essen und Genuss wichtiger sind als vieles andere – die haben rausgefunden, das der Verzehr von Melone gegen Stress hilft. Also gegen unseren Stress – nicht gegen den der Industrie.
Eigentlich ja eh klar…

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