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Katzenähnliche Mitbewohner
Dr. Dolittle hat viel Geld mit der zur Schaustellung des überaus seltenen “Stoßmich-Ziehdich” verdient. Er hat seine desolaten Finanzen mit Hilfe des lamaähnlichen Tieres sogar vollständige sanieren können.
Steht jedenfalls so geschrieben.
Wir haben im Tierheim von Garmisch vor etwas über zwei Jahren ebenfalls durchaus einzigartige Tiere entdeckt und auch gleich mit nach Hause genommen. Da sie wie Katzen aussehen, dachten wir uns zunächst nichts dabei.
Nach Katzenmanie lebten sie auch die erste Zeit unter unserem Bett und ließen sich kaum blicken…
Doch im Laufe der Zeit und mit zunehmender Vertrautheit, kamen wir ihnen auf die Schliche:
eines ist ein echtes “Streichelmich-Beißdich”!
Dabei ist es durchaus zutraulich, ja gar anhänglich und auch wirklich so weich wie auf dem Foto zu erahnen.
Doch je nach Tagesform entpuppt es sich als kampferprobte Vernusfalle und die Hand, die eben noch ein Schnurren verursachte, wird nach allen Regeln der Kunst zerfetzt.
Jetzt könnte man mit Recht darauf hinweisen, dass wir ja erwachsene Menschen sind und eigentlich lernfähig sein sollten. Stimmt natürlich.
Aber irgendwie variiert es seine Lockmanöver doch sehr geschickt und schaukelt uns über längere Zeit in Sicherheit.
Auch hat es einen ganz zauberhaften kleinen Katzenkopf und einen sooo weichen Bauch, dass man schwerlich widerstehen kann.
Und diese goldenen Hinterfüße… einfach entzückend.
Da nimmt man eine kaputte Hand doch immer wieder in Kauf.
Als echter Forscher eh. Alles für die Wissenschaft.
Seine Schwester ist übrigens mit großer Wahrscheinlichkeit ein “Streichelmich-Haudich”.
Also nicht ganz so selten, aber genauso süß!
Und wie man nun Geld mit diesen seltenen Tieren verdienen kann, interessiert uns eigentlich gar nicht.
Zeitlos
Es gibt verschiedene Ansätze “Zeit” zu bestimmen – schon Platon hat sich mit Gedanken über die Zeit selbige vertrieben.
Bei ihm ist Zeit nur ein Ausdruck, ein Abbild der Ewigkeit, des ewigen Seins.
Dabei scheint Zeit auch eine physikalische Größe zu sein.
Unsere menschlich bemessene Zeit richtet sich grob nach der Sonne und wird in Zeitzonen organisiert.
Wir sprechen von Lebenszeit, von Arbeits- und Freizeit.
Doch was sich zunächst als Erleichterung im alltäglichen Miteinander anließ, ist nun zu einem wahren Fluch geworden.
Immer und überall erreichbar zu sein.
Denn so ein Tag hat irgendwie doch nicht mehr Zeit als früher…seltsam, dabei sind wir doch so fortschrittlich.
In den späten 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kämpften Gewerkschaften und Arbeitnehmer Seite an Seite für eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 40 Wochenstunden und später ja sogar auf 37,5….
Für mehr “Freizeit” – Zeit die dem Einzelnen und den Familien zugute kommen sollte.
Dieser Kater kennt sich aus…
Unser Kater Heinz ist ein typischer Kerl.
Und als ein solch durch und durch männliches Wesen natürlich ein echter Könner, was Technik und Computer angeht.
Heute hat er sich (mal wieder) auf die Tastatur meines IMacs gesetzt. Da fusselt er ja eigentlich nur die Tasten ein wenig voll. Doch als ich diesmal nach einiger Zeit – ich war durch ein Telefonat in meiner Aufmerksamkeit abgelenkt – den Blick auf den Bildschirm richtete, war dieser dunkel.
Nicht schwarz, sondern einfach abgedunkelt.
Alles war nur noch schemenhaft zu erkennen.
So wie es normalerweise im “nicht aktiven Zustand” ist, bevor der Monitor sich dann nach einigen Minuten in den Ruhezustand verabschiedet.
Eben dunkel.
Dabei hilft dann immer ein energischer Ruck mit der Maus oder ein Betätigen der Leertaste und schon kann ich wieder alles erkennen.
Das Licht ist dann sozusagen wieder angeknipst.
Diesmal nicht.
Und ihr dürft mir glauben: ich habe es wirklich versucht!
Egal, was ich machte, der Bildschirm blieb düster.
Wenn die Ärmel kürzer werden
Die große Schlemmerzeit liegt jetzt erstmal wieder hinter uns. Und die Tage werden auch wieder länger. Das ist doch schon mal was
Nach dem Jahreswechsel braucht man niemandem etwas anzubieten… alle lehnen dankend ab.
Es war von allem wohl doch etwas zuviel. Mancher hat das Weihnachtsfest als “aufstehen, hinsetzen, essen, aufstehen, hinsetzen, essen, trinken, aufstehen, schlafen” erlebt und beschrieben.
Da tuen mir natürlich die Geburtstagskinder besonders leid… gerade die vom 2.1. – noch dummer kann es wohl kaum laufen.
Meine Mutter war so ein Geburtstagskind und ich habe mich auch immer geärgert, wie schwierig frische Blumen an diesem Tag zu besorgen sind. Der Alltag startet erst ab dem 3./4. Januar. Und dann auch nur auf Sparflamme.
Zauberhaft war in diesen Tagen die Diskussion eines befreundeten Ehepaars:
Er beschwerte sich bei uns (und natürlich auch irgendwie bei ihr), das die Ärmel seines Hemdes kürzer geworden wären – überhaupt sei das ganze Hemd ein wenig knapp.
Ihre Antwort: das ist nicht eingelaufen, du ißt nur zu gerne und zu viel!
Ich glaube fast, dass beide Recht haben – denn das die Arme wachsen, scheint mir unwahrscheinlich – doch das Bäuchlein war definitiv ein Weihnachtsgeschenk.
Der kleine, saubere Unterschied
Eigentlich liegt er ja sogar manchmal auf der Hand – der kleine Unterschied zwischen Mann und Frau
Aber wenn Blogger und Bloggerin sich vergleichen, ist es nicht so leicht. Ist ja schließlich auch nur Cybermäßig…
Klar gibt es auch hier männliche und weibliche Themenschwerpunkte. Die drei Ks sollten da traditionell bei den Frauen vorkommen – Kinder, Küche, Kirche – aber schon bei Kirche habe ich da so meine Zweifel. Und es gibt schließlich auch hervorragende Kochblogs von Männern – Lamiacucina kommt mir da sofort in den Sinn – oder weibliche Blogger mit technischen Themen.
Es geht mir auch weniger um die Grundausrichtung, als mehr um die Betrachtungsweise einzelner Themen.
So hat man hier (wenn man zur Zeit rausschaut) das Gefühl von sonnigem Voralpenland, idyllischem Spaziergangswetter und goldenem Herbst.
Jedenfalls beim Moosblogger… der hat auch gleich ein Foto dazu eingestellt.
Und ich – ich schaue diese tiefhängede Sonne mit wachsendem Widerwillen an – jede Schliere sieht man da. Ach was, jede Schliere – die ganze Scheibe ist ein einziges Milchglas!
Na – dreimal dürft ihr raten, was da bei mir ansteht – statt Spaziergang… manchmal wäre ich wohl doch lieber ein Blogger.




