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Ich bin dann mal weg…
… und werde die Zeit nutzen um den Wolken hinterher zu schauen, Menschen zu beobachten und mich nicht um diesen Blog und andere Herrlichkeiten des Internetzeitalters zu kümmern. Also nicht wundern, sondern mit mir freuen.
Ab Mitte September hört und seht ihr wieder etwas von mir.
Eine schöne Zeit.
Eure Anne
Kurzer Seeurlaub

Spiegelglattes Wasser, im Hintergrund die Berge und Schaufelraddampfer Herrsching - da waren wir schon auf der Rückfahrt
Genau. Gerade hier bei uns ist es so schön, dass andere Menschen hier Urlaub machen. Wenn man/frau also keine Zeit zum Verreisen hat – ein freier Tag am See ist so gut wie Urlaub.
Habe ich gestern mit einer Freundin ausprobiert.
Der Termin stand schon länger fest – das Wetter war uns völlig egal.
Und ob es nun Glück war, dass die Sonne schien, weiß ich gar nicht so genau. Dadurch war natürlich auch mehr los…
Aber das hat der Sache keinen Abbruch getan.
Um 12:20 fuhr der Schaufelraddampfer “Herrsching” in Dießen ab. Der Steg stand bis zum Ufer voll, aber es haben alle aufs Schiff gepasst. Und das war ja schon beim Anlegen nicht leer.
Die große Rundfahrt kostet 16 Euro und wenn man sich nicht ins Restaurant setzt, sondern einen Platz an Deck nimmt, kann man sich auch einen Picknickkorb mitnehmen. Dazu reichte bei uns aber diesmal die Vorplanung nicht… eigentlich verwunderlich, denn wir sind ja beide ziemlich leidenschaftliche Essenbereiterinnen – vielleicht liegt es ja an unserer fortgeschrittenen Urlaubsreife.
Über Herrsching, Riederau, Breitbrunn und Buch ging es nach Stegen.
Gaston Lenôtre – der König der Feinbäcker

Je nach Bräunungsgrad des Caramels ist das Eis dunkler oder heller und verträgt auch noch ein Caramel-Dekoteilchen...
Oder ist es nicht viel mehr so, dass sich die Geschmäcker im Laufe der Zeit so sehr verändern, dass alle Rezepte irgendwann mal überholt sind?
Das die Koch-Mode Trends setzt, die nach einigen Jahren nur noch ein fassungsloses Kopfschütteln verursachen?
So wie die Fotos in den Kochbüchern vor 2000
Es gibt perfekte Rezepte!
Grundrezepte wie Bratkartoffeln, Pfannkuchen oder Frikadellen – aber auch ganz fein abgestimmte Rezepte, die an Aktualität nicht verlieren, weil sie unvergleichlich gut sind. Weil bei ihnen einfach alles stimmt und sie nicht einem Trend folgen, sondern die Suche nach der Harmonie erfolgreich war.
Daher habe natürlich auch ich einige Klassiker in meinem Kochbuchregal und auch wenn ich sie nicht immer 1:1 umsetzte, so ist hier ein Wissen verankert, dass kreatives und geschmackvolles Kochen erst möglich macht.
Eines diese Bücher: Gaston Lenôtre – der König der Feinbäcker
Die Ankunft des Herren
Die Adventszeit ist die Zeit des Jahres, in der alles etwas sinniger und sinnlicher von Statten gehen sollte.
Man beachte leider den Konjunktiv… aber zum Glück gibt es findige Menschen, die uns da ein wenig auf die Sprünge helfen.
Zum Beispiel mit einer weihnachtlichen Parkscheibe. Und die hat – wie so vieles im Leben – zwei Seiten.
Eine ist weihnachtlich gülden, ein wenig überladen aber durchaus im weihnachtlichen Sinne prachtvoll.
Die andere ist schlicht und sehr nah am Vorbild – da erkennt man erst auf den zweiten Blick den weihnachtlichen Aspekt.
Als kleiner Test der Aufmerksamkeit der Verkehrsüberwachung… der Einsatz ist natürlich absolut korrekt – eigentlich bräuchten wir ja nur einen Zettel, auf dem die Ankunftszeit vermerkt ist… aber so eine Parkscheibe ist da schon eine sinnvolle Alternative.
Und im Dezember nehme ich dann diese. Wenn ich sonst schon keine Zeit und wenig Sinn für den Advent erübrigen kann
Seit 1908 gibt es übrigens die gedruckten Adventskalender, seit 1920 mit Türen, die sich öffnen lassen. Auch was für unsere hektische Zeit, in der jeder von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier hetzt und sich schnell noch auf einen Glühwein am Stand verabredet.
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