Kräuterkunde 2.0 in Churfranken

Nicht nur „gegen“, sondern auch „für“ alles ist ein Kraut gewachsen. Und wenn man das große Vergnügen hat im Verlauf eines hervorragenden Menüs statt „schnödem Smalltalk“ Kräuterwissen zu konsumieren, bin ich natürlich sofort dabei 🙂

Engelbert Kötter, dessen große (und professionelle) Leidenschaft die Kräuterkunde ist, hat zahlreiche unbekannte Pflanzen in Kisten, Kasten und Kartons, stellt sie vor, lässt uns schnuppern, kosten und erschauern… „Kräuterkunde 2.0 in Churfranken“ weiterlesen

Die Macht der Sprache

Wer glaubt, dass Sprache neutral sei, hört nicht richtig hin!

Sprache ist nicht nur nicht neutral, sie ist absolut wertend. Vor allem hier in Bayern 🙂

Als Schülerin habe ich in Hessen und Rheinland-Pfalz meine Stifte wahlweise in ein Stiftemäppchen, Federmäppchen oder ein Mäppchen gesteckt. Mein Sohn hat hier in Bayern die Wahl zwischen Mäppchen und Schlampermäppchen oder Schlamperrolle… womit auch gleich klar ist, welches er bevorzugt. Denn ein Schlamper ist er nicht und will er nicht sein.

Ganz klar – Stifte sind in dieser Tasche ungebunden und freibeweglich. Das ist in unserem Land ja schon mal an sich verdächtig. „Die Macht der Sprache“ weiterlesen

Der wilde Westen fängt im Osten an – in der Rhön

Wer den Wilden Westen sucht, muss gar nicht so weit reisen, wie man denkt.  In der thüringischen Rhön, gleich hinter der Grenze nach Hessen kann man ihn finden – den Westen im Osten.

Die Weite Ferne, Quarter und American Morgan Horses, das Lagerfeuer am Abend – nur mit den gebratenen Bohnen wird es mal eher nix – hier liegen standesgemäß Thüringer Bratwürste  auf dem Grill – was mal ganz sicher kein Fehler ist 😉

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Blühende Landschaft I – die Altmark

Ich gebe es zu: es ist nicht wirklich überall das gleiche Bild. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen ein aktuelles Foto der politisch versprochenen „Blühenden Landschaft“ als Ausgangspunkt für meine kurze Recherche-Reise durch die Altmark zu nehmen ;-). 

Man muss schon ein wenig suchen und schauen, doch dann findet man sie dort nämlich: kleine, mittlere (und sicherlich auch große) Betriebe, die Innovation und Leben in die Bude bringen. 

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Edelpilze statt Schwammerl in der Altmark

Irgendwo in Deutschland. Morgens um 6, mitten im Wald.

Der Nebel hält sich zwischen den Bäumen, ein Käuzchen ruft, einige Tropfen platschen zu Boden, ein Ast knackt.

Ein einzelner Mensch. Mit Körbchen, Messer und einem Auftrag – möglichst viele Pilze zu finden und heim zu bringen.

Natürlich nur von den Guten – und da sind sich die Pilzliebhaber schon ziemlich einig: Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln, Stockschwämmchen, Reizker, Schirmpilze, Maronen (na ja), Krause Glucken (unbedingt!) sollen ins Körbchen.

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