Mein neues Buch

Tiere-und-Nutzpflanzen-aus-alter-Zeit---Anne-Webert

Ich freue mich, wenn ihr das Buch direkt bei uns kauft:
info@anne-art.com
Und wer über Amazon kauft, schaut nach dem Verkäufer Ammersee-Buch ;-)

Letzte Kommentare

Spurensuche


Meine beiden kleinen Lieblinge haben mir vor einigen Tagen (beziehungsweise bei einer Nacht-Arbeitssitzung) Spielzeug mitgebracht.
Und so wie die beiden nunmal sind, hat es natürlich keine fünf Minuten gedauert bis sie sich derartig in den Haaren hatten (nicht nur verbal – das können die auch super nonverbal), dass sich das Mitbringsel ganz hurtig verkrümeln konnte…

Weg war es.
Trotz sogleich gestarteter Suchaktion meinerseits im ganzen Arbeitszimmer – die anderen beiden habe ich vorsichtshalber rausgeworfen (die sind da keine große Hilfe) – nicht wieder aufzufinden.

Mein Mann jammert seither um seine Briefmarkensammlung (als ob meine Bücher, Stoffe und anderen Arbeitsutensilien völlig belanglos seien) und ich unternehme selbstverständlich täglich alles mögliche um den kleinen, (wirklich sehr süßen) Ausreißer mit den zauberhaften Knopfäuglein wieder einzufangen.

SchokiLebendig natürlich – was meine beiden Miezen sicherlich nur zeitlich sehr begrenzt berücksichtigen würden, weswegen ich auf ihre Hilfe auch weiterhin bewusst verzichte.

Unsere alte Lebendfalle war leider verschwunden – eine neue musste her und wartet jetzt geduldig auf einen ebenso neuen Bewohner… lockte erst mit Speck, jetzt mit französischem Käse (der riecht gut!)

Doch wo steckt die Maus?

In einer Ecke habe ich vor ein paar Tagen noch Geraschel vernommen.
Ist aber seit gestern nicht mehr zu hören.

Aber wie lange kann eine Maus (deren Verletzungen ich natürlich gar nicht kenne) in einem geschlossenen Arbeitszimmer ohne Wasser oder Essen überhaupt überleben?
Und warum geht sie nicht in die Käsefalle?
Sie müsste doch Hunger haben!

Heute nun eine – na ja, Entwarnung würde ich mal nicht sagen – eher ein “Lebenszeichen”.
Wer mag schon Käse in einer Mäusefalle, wenn hier doch noch andere leckere Dinge zu finden sind…

Die Schokolade nehme ich jetzt natürlich mit raus (ich habe ehrlich keine Ahnung wo sie die gefunden hat – meine Suche ist da meist vergeblich) – und hoffe inständig, dass die heiligen Alben meines Mannes nicht irgendwann so aufgeschlitzt daliegen.

Das würde er nämlich sowohl den beiden katzenähnlichen Mitbewohnern, als auch mir ankreiden!

Kratz ich oder geh ich


Ich bin eine alte Märchensammlerin und Leseratte, habe natürlich aus aller Herren Länder entsprechende Lektüre im Haus verteilt und liebe den Podcast des Bayerischen Rundfunks mit Michael Köhlmeier. Auf den bin ich eigentlich über die Sagen der Griechen (die noch besser sind!) aufmerksam geworden.
Doch ich muss gestehen, er (also Köhlmeier) hat doch immer wieder Märchen dabei, von denen ich noch nie etwas gehört habe….

Jedenfalls kommen mir zu allerlei profanen Alltagsbegebenheiten aus heiterem Himmel kleine Zitate, Bilder und Redewendungen aus allen möglichen bekannten und unbekannteren Märchen und Sagen in den Sinn. Natürlich nicht in Form von “Es war ein mal” oder “und wenn sie nicht gestorben sind” – das wäre zu simpel und wenig witzig.
Für mich und alle, die vielleicht ja gerne mitraten wollen.

Es sind schon eher Abwandlungen wiederkehrender Redewendungen oder auch Handlungsstränge, die im Märchen eine tragende Bedeutung oder auch eine witzige Randgeschichte vermitteln, wie heute nun die Überschrift dieses Beitrages.

Natürlich hat diese etwas mit der aktuellen Wetterlagen zu tun. DSC_0021 Denn als ich heute auf dem Weg in den Ort war und die vereiste Scheibe meines Autos betrachtete, blickte ich in den kalten Sonnenschein und stellte mir eben jene simple Frage: “kratz ich eher oder geh ich eher”.
Die korrekte Antwort lautet natürlich “Hei ich will gehen”.
Ist schließlich für mich, die Umwelt und alle gut…

Im Original klingt diese innere Zwiesprache so:
“Was tu’ ich? Schneid’ ich eher oder ess’ ich eher? Hei ich will erst essen!”

Und natürlich bin ich sehr gespannt, wer dieses Märchen kennt.
In meiner Kindheit zählte es zum Standard. Im Märchenbuch meines Sohnes habe ich es allerdings vergeblich gesucht. Da sind wirklich nur noch 20 Gassenhauer zu finden. Schade, denn dadurch haben die Kinder weniger erzählerische Vielfalt und können solch seltsame Gedankengänge schwer nachvollziehen.
Und nehmen wahrscheinlich auch eher den Wagen…

Bunte Mützen-Parade


Die nächste Kältefront wartet schon über Russland und es ist Zeit sich hierzulande mit warmen Kopfbedeckungen für den Winter einzudecken. Denn davon hat man schließlich nie genug – oder sie passen nicht zur neuen Jacke. Schön, wenn man Freunde hat.

In diesem Fall eine wahrlich Strickverrückte, mit zauberhaften Ideen, toller Wolle und viel Geschick: Astrid.
_DSC4296
Mit ihr bin ich heute zum kleinen Fotoshooting verabredet – einfach um all die schönen Strickwesen mal zu dokumentieren. Und mein Mann hat gleich noch alte Hutformen beigesteuert – ich glaube ich habe bereits betont, wie wichtig Krempels in unserem kreativen und sonstigen Leben ist…

Zum Glück hält das Wetter, denn solange es nicht regnet, ist es draußen einfach immer am Schönsten ;-) Das Licht und die Farben des Gartens bringen die Mützen zum Leuchten und es freut mich natürlich sehr, dass Astrid voller Stolz auf das Ergebnis ihrer Arbeit (und meiner Bemühungen) blickt. Mit Recht!


Wer eine von ihren liebevollen Kreationen sein Eigen nennen möchte, sei auf folgende Kaufgelegenheiten (erstmals! – denn eigentlich gibt es die Mützen nur im Freundeskreis) verwiesen:

Adventsmarkt
Montessori-Schule Inning am Ammersee
Samstag, 23.11.2013 von 12 bis 17 Uhr

Weihnachtsmarkt in Raisting
Freitag 29.11.2013 von 16 bis 21 Uhr
Samstag 30.11.2013 von 15 bis 21 Uhr
Sonntag 1.12.2013 von 11 bis 19 Uhr

Weihnachtsmarkt Gut Kerschlach
Das Wochenende 14./15.12.2013

Die Mützen kosten je nach Wolle und Puschl zwischen 29 und 34 Euro.

Ach ja – und wer meint, er kenne meine Freundin doch schon aus einem anderen Zusammenhang, der täuscht sich nicht: bei “Endlich da“, “Nervender Kleinkram” und auch hier “Unser absoluter Lieblingsheinz” ist sie zu finden…

Kleidsame Verwandlung

Ursprünglich sollten zu Beginn meiner neuen Herausforderung natürlich einfache Nähereien stehen… doch der Laden meines Mannes hat so seinen ganz eigenen Bedarf und natürlich lockt es mich, etwas zu nähen was vielleicht gleich ein neues Daheim findet.

Daher war mein erstes (vorzeigbares) Stück ein Lampenschirm.

Natürlich nicht einfach geklebt, nicht gerade und zylindrisch und natürlich auch eher etwas groß – also alles ein wenig mit Überlegung verbunden ;-) schließlich soll das Hirn ja auch was von der Sache haben.

Lampenschirm2Die alte Stehlampe hat einen lederbezogenen Stiel und leuchtet mit drei Birnen und einer separat zu schaltenden Deckenleuchte.
Der Schirm dazu war elfenbeinfarben (aber eher wie bei den weißen Türrahmen und Türen, die im Lauf der Jahre immer dunkler werden) und hatte seine besten Zeiten definitiv hinter sich. Auch einige kleine Löcher und poröse Stellen.

Und da Eve gerade ein super buntes Halloween-Schaufenster in Krempels präsentiert, habe ich mich direkt in einen eher poppigen Retrostoff verliebt.
Wie ich schon andeutete bestücke ich ja das Meiste aus vorhandenen Dingen, kaufe also nicht extra was dazu… wenn´s geht!

Auf den neuen Schirm bin ich nun wirklich stolz.
Hoffentlich bestätigt sich unser Verdacht, dass die Lampe ein Ladenhüter war, weil niemand ihre wahre, leuchtende Seele erkannte.

Vom tapferen Schreiberlein…

…die Schreiberei für mein letztes Buch war wohl doch ein wenig viel – und meine Pläne zum Gartenjahr sind 2013 zunächst an Überflutung, dann an Mücken und schließlich an Hitze gescheitert. Ziemlich kläglich…

Nebenher haben mich natürlich die drei Ks aufrecht (und in Arbeit) gehalten – ihr wisst schon: Krempels, Kochen und Kind ;-))

Doch endlich löst sich der Knoten und ich beginne wieder neue Projekte in Angriff zu nehmen.
Neben einem neuen Buch (später mehr dazu – noch ist alles nicht bestätigt), habe ich das Schneidern für mich entdeckt.
Da bin ich ja mehrfach vorbelastet: meine Urgroßmutter war Weißnäherin, meine Mutter (und ihre Schwestern) hatten sich ebenfalls dem Nähen verschrieben – mein Mann ist Schneider und seine Mutter hatte eine Schneiderei… ihr seht also – ich bin von Profis umzingelt und muss nun nur meine leicht verschütteten Fähigkeiten wieder beleben.
Was ich nun schon mit einigem Erfolg und viel Spaß tue.

Wenigstens bin ich beim Nähen und Sticken nicht aufs Wettere angewiesen!

Und ich wäre natürlich nicht Anne, wenn ich nicht gleich ein wenig professionell ans Werke ginge.
So habe ich meinem nach Krempels abgewanderten Mann den Schreibtisch entrissen und eine eigene kleine Nähstube (gegenüber meines Computers, der so immer im Blick bleibt) eingerichtet.

Außerdem habe ich dem Kind – oder besser den hoffentlich zahlreichen und vorzeigbaren Kindern – auch gleich einen Namen gegeben:
text-il
Mal schauen, wie es weiter geht – ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Die ersten Projekte (Gardinen, Reparaturen, Kissenbezüge und Co) dienten dem Warmwerden und können natürlich nur in Natura besichtigt werden. Schließlich habe ich auch meinen Stolz.