Mein neues Buch

Tiere-und-Nutzpflanzen-aus-alter-Zeit---Anne-Webert

Ich freue mich, wenn ihr das Buch direkt bei uns kauft:
info@anne-art.com
Und wer über Amazon kauft, schaut nach dem Verkäufer Ammersee-Buch ;-)

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Seltsames Auf- und Abrüsten

Und das ist dann der Hund der Zukunft

Und das ist dann der Hund der Zukunft

Ist euch schon mal aufgefallen, dass es auf dem Bürgersteig immer mehr blinkt und leuchtet?
Das sind die zahlreichen Vierbeiner, die geduldig mit Frauchen/Herrchen ihre Runden drehen. Gerne am frühen Morgen oder auch am Abend – Dunkel muss es halt sein.
Und da man schwarzen Hund in dunkler Nacht nun mal schlecht sieht – egal wie groß oder klein der ist – hat sich eine ganze Industrie aufgemacht, da Abhilfe zu schaffen. Egal in welchen Hundeshop man schaut – keiner kommt ohne reflektierende oder leuchtende Halsbänder und Accessoires aus.
Ein Megageschäft.
Bin mal gespannt, wann auch meine Miezen auf diese Mode aufspringen ;-)

Im Prinzip habe ich ja nichts gegen die Aufrüstung der Hundehalter.

Wenn ich nicht zur gleichen Zeit die Abrüstung auf der Strasse selbst wahrnehmen würde:
allein am heutigen Abend sind mir 5 Menschen auf Fahrrädern in die Quere gekommen. Selbstverständlich in schwarzer Rundum-Ganzkörper-Tarnkleidung und ohne Licht!
Wahrscheinlich weil die Tarnung sonst nicht so gut funktioniert…

Ich habe mich schon in einem Bilderrätsel vor einiger Zeit mit diesem Trend beschäftigt, finde aber dass sich diese Unart ungebrochen ausbreitet. Und das obwohl die Politik sich häufig Gedanken um das Leib und Wohl der Fahrradfahrer macht – der Vorschlag ihnen die volle Schuld an einem Unfall zuzuweisen, wenn sie keinen Helm tragen, ist da ja nur die Spitze des Eisbergs.

Und es gibt natürlich auch im Beleuchtungsbereich der Fahrräder klare Regeln. Die werden – wie beim Telefonieren im Auto ohne Freisprechanlage – nur leider von vielen gänzlich ignoriert.
Schade eigentlich.

Schicht für Schicht Genuss



Blätterteig selbst zu machen, ist recht aufwendig – aber natürlich schon sehr fein.
Allerdings mache ich mir die Mühe fast nie…

Anders sieht es da bei der leichteren Variante des Quarkblätterteigs aus.
Den hat meine Mutter schon für mich gemacht und ich habe die kleinen Quarktaschen als Kind geliebt.
Mit Pflaumenmus gefüllt.

Super fein.

Mein Sohn mag nun allerdings kein Pflaumenmus.
Aber dafür Erdbeer-Himbeer-Konfitüre ;-)

Quarkblätterteig

250 g Weizenmehl
3 gestrichene TL Backpulver
250 g gut ausgepresster magerer Quark – Schichtkäse ist perfekt, aber teurer (und ich habe ihn hier am Ammersee eigentlich noch nirgends gesehen – hier ist halt eher Topfenland ;-)))
200 g Butter – da macht die Qualität natürlich den Unterschied. Mein derzeitiger Favorit: Andechser Biobutter. Die ist immer streich- und einsatz-bereit und schmeckt wirklich hervorragend.
Prise Salz

wenn ihr ihn mit einer süßen Füllung machen wollt, kommt noch ein Päckchen Vanillezucker dazu – sonst eine etwas größere Prise Salz

Mehl und Backpulver mischen und sieben. Alle Zutaten zusammenverkneten. Geht am besten mit den Händen… wie beim Mürbeteig. Auch da verzichte ich weitestgehend auf Küchenmaschinen.

Dann ausrollen und falten – also genau wie beim Blätterteig. Je exakter man dies macht – und je häufiger man es wiederholt, desto feiner werden die einzelnen Teigschichten… ich will ja ehrlich sein – nach 6 mal ist bei mir absolut genug ausgerollt ;-)

Dann kommt der Teig in den Kühlschrank.

Nach etwa einer halben Stunde ist er gebrauchsfertig.

Nun nach Bedarf ausrollen und in Stücke schneiden – je dünner und kleiner, desto feiner. Wie immer.
Etwas Mus, Marmelade oder auch eine pikante Füllung in die Mitte des Teigstücks, an den Rändern fest zudrücken – auf Eiweiß zum Kleben verzichte ich immer – und für etwa 15 Minuten bei rund 160 Grad in den Ofen.
Bei den pikanten Taschen dauert es je nach Füllung etwas länger (zum Beispiel, wenn die Füllung nicht fertig durchgegart war).
Auf jeden Fall solltet ihr mit den Füllungen sparsam sein – das Volumen des Teigs nimmt zu und es drückt sonst eure Füllung raus – wäre ja schade darum.

Süße Teigtaschen erhalten nach dem Abkühlen einen Guss aus Puderzuckerglasur (dazu Puderzucker mit wenig Wasser cremig rühren)

Immer diese “E”s

Was bedeuten die E-Nummern?

Lebensmittelzusatzstoffen, die in den EG-Richtlinien aufgeführt sind, werden E-Nummern zugeteilt. So hat z.B. der Konservierungsstoff Sorbinsäure die E-Nummer E 200.

Das “E” steht für Europa oder auch für Essbar (Edible).
Die Nummer 200 ist spezifisch für die Sorbinsäure.
Das “E” in Verbindung mit einer Nummer ist also eine andere Bezeichnung für einen bestimmten Stoff, die ihn unverwechselbar macht und im gesamten gemeinsamen europäischen Markt (EG) gilt. Die E-Nummern sind knapp und klar und in jeder Sprache gleich, anders als die chemischen Bezeichnungen für die einzelnen Stoffe. Auch in Nicht-EU-Ländern, wie zum Beispiel der Schweiz, werden diese E-Nummern zunehmend verwendet.

Quelle: Verbraucherinformationssystem Bayern

Ja – aber wirklich weiter hilft mir diese Erklärung leider nicht.
Mein neu erklärter Lieblings-Feind ist “E24″.

Und damit meine ich nicht die neue Elektrosparte von BMW.
Die Münchner Autobauer hätten sich nämlich ganz sicher einen anderen Namen für ihre Autos ausgedacht, wenn sie wüssten, wie der Hass in mir ansteigt, wenn ich E24 lese…

Und damit bin ich ganz sicher nicht allein: jeder Vielkocher bekommt eine mittlere bis große Krise, wenn sein wichtigster Helfer auf “E und irgendwas” schaltet.
Denn fast alle Geschirrspülmaschinen verfügen anscheinend über die gleichen Fehlercodes:
E24 steht für Probleme mit der Wasserpumpe.

Also steht das Wasser in der Maschine – alles ist noch “ba” und es geht auch nichts weiter. Eine Minute vor Programmschluß.
Bei mir reihen sich ja schon wieder die nächsten Fahrgäste für eine Waschrunde auf der Ablagefläche rundum… rechnet ja niemand mit, dass da so gar nichts voran geht.

So perfekt ist das Geschirr leider selten gestapelt...

So perfekt ist das Geschirr leider selten gestapelt…

Auch meine Versuche die Pumpe durch eine kurzes Spülprogramm (“kurz” heißt eine halbe Stunde – die anderen Programme laufen ab anderthalb Stunden aufwärts) wieder von ihrer eigentlichen Tätigkeit zu überzeugen, hilft leider nicht.
Also rein mit der Hand ins bräunliche Wasser und mal mit den Fingen rumgetastet. Da hat man dann recht bald das Sieb erwischt und dieses im Waschbecken gründlich gesäubert.
Bringt – leider nichts.

Noch mal im Internet informiert – was kann man noch tun?
Wasserzu- und Ablauf prüfen – mache ich glatt.
Aber finde auch hier keinen Fehler.

Mittlerweile kommt mein sorgsam ausgetüftelter Ablaufplan ziemlich ins Schlingern und der Herd verwaist. Schließlich ist meine Zeit in der Küche der Teil des Tages, der bei anderen Menschen unter “Freizeit” fällt – und knapp bemessen.

Doch ich gebe nicht auf. Noch mal den Filter raus – die Maschine leer geräumt (und das Geschirr eben noch mal von Hand gespült) – und dann die Maschine leer durchlaufen lassen.
Und wieder stoppt sie in der letzten Minute – also eigentlich auf der Zielgeraden.
Es ist zum Heulen.

Ich habe zwar noch Garantie (ist ja alles erst im Sommer bei der großen Küchenrenovierung reingekommen) – aber wenn ich ehrlich bin, habe einfach so gar keine Lust auf den Stress mit Handwerkern und Austausch.
Auch mein Mann schaut ziemlich gefrustet. Er ahnt schon, was da auf ihn zukommt.

Und zu allem Übel gibt es heute nur kalte Platte – ich habe meine Zeit nämlich mit dem Versuch die Maschine wieder in Gang zu bringen – vertan.
Jetzt lass ich sie mal ganz in Ruhe und träume, dass sie morgen wieder läuft.

Der perfekte Begleiter


Das neue Jahr startet ja nicht nur mit guten Vorsätzen – Rettungsringe, Jahresabschlüsse und neue Kalender sind jetzt ebenfalls hochaktuell.

Meine Mutter hat sich früher immer Anfang des Jahres hingesetzt und feinsäuberlich alle Geburtstagsdaten (und meist auch noch gleich die Adressen) in ihrem neuen kleinen Taschenkalender (häufig ein Werbegeschenk – aber immer ein unverzichtbares Begleitwerkzeug für sie) eingetragen.
Später hatte sie dann ein herausnehmbares Adressteil, das war damals die einfachste “Importfunktion” für größere Datenmengen.
In Zeiten des PCs und der Cloud sind dies natürlich völlig überflüssige Tätigkeiten, denen niemand auch nur noch einen Gedanken nachwirft.

Allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass diese Arbeit zum neuen Jahr sie auch sehr befriedigt hat, denn sie hat dabei gleich ein wenig ein-, aus- und umsortiert und natürlich die Einträge im neuen Kalender mit ihrer schönsten Schrift vorgenommen.

Bei mir ist es eher so, dass ich mich auf den neuen Wandkalender freue, der uns durch das Jahr begleitet. Manchmal beschränkt es sich nicht nur auf einen – zum Beispiel wenn mein fotografierender Cousin uns zu Weihnachten seinen Garten in Norddeutschland ins Haus flattern lässt.

Als unser Sohn noch kleiner war, gab es natürlich für die Omas/Opas und einige sehr gute Freunde die typischen Kinderkalender. Das ist längst vorbei – auch wenn ich immer noch schöne Fotos von ihm mache, so verbietet seine gesteigerte Privatsphäre so einen doch sehr persönlichen Jahresbegleiter.

Abgelöst wurden sie von den ersten Schackypark-Kalendern, die ich mit Freunden aus dem Verein und zugunsten des Parks vier Jahre gefertigt habe.

2012 kam der letzte dieser Art, mit den folgenden hatte und habe ich nichts zu tun. Einfach, um das auch mal zu dokumentieren ;-)

2013 rettete uns dann der Gartenkalender meines Cousins und 2014 der große Benefizkalender der Augsburger Zeitung… ihr ahnt es schon – mit einem Motiv des Schackyparks!

Immer wieder schön, diese Murnau Werdenfelser

Immer wieder schön, diese Murnau Werdenfelser

Und nun dies – 2015 begleitet uns der Kalender des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Er trägt den Titel “Durch die Blume gesagt… Mit Redewendungen durch das Jahr”
Das Grusswort von Bundesminister Christian Schmidt, weist auf die Bedeutung alter Redewendungen in der heutigen gesellschaftlichen Kommunikation. Häufig beziehen sich diese alten Weisheiten auf landwirtschaftliches Wissen oder überlieferte Anwendungen.

Warum ich das so erwähnenswert finde?!

Ich habe im Frühjahr eine Mail aus dem Ministerium erhalten – sie sind auf mein Murnau Werdenfelser Rind (das Coverrind auf meinem Buch für den BLV) aufmerksam geworden und haben es für das Kalenderblatt März gekauft…

Das Rind befindet sich übrigens in guter Gesellschaft – auch die anderen Monate sind wirklich schön.
Und selbst wenn sie dem armen Vieh ein Brett vor dem Kopf verpasst haben und es in die andere Richtung schaut – bin ich doch sehr stolz.
Außerdem geht es im Text zum “Brett vorm Kopf” nicht nur um diese alte Redewendung, sondern auch um die Erhaltung alter gefährdeter Nutztierrassen.
Das spricht mir natürlich aus dem Herzen!

So darf es 2015 doch glatt weiter gehen.

Allen Lesern, Freunden und Mitmenschen wünsche ich einen gelungenen Start ins neue Jahr!
Gesundheit, Liebe und Glück